Für mich galt es nach dem Ausflug zu den Olympischen Spielen, Ärmel hochkrempeln und nach vorne blicken. Es standen noch einige Weltcuprennen in Skandinavien und Fernost an. Zum dritten Mal in dieser Saison galt es, die Form vergangener Tage wiederzuerlangen. Das Training im Thüringer Wald fiel mir Dank des „Superwinters" in der Heimat nicht sonderlich schwer, traumhafte Loipenkilometer gab und gibt es en mass.
Die Weltcuprennen in Skandinavien verliefen suboptimal, der dritte Platz in Falun, gleich hinter dem diesjährigen Gesamtweltcupsieger Tobias Angerer war ein Comeback nach Maß. Der legendäre Holmenkollen 50iger war einer der härtesten der Langlaufgeschichte, reihenweise fing „die Blaumeise an zu zwitschern" und so mancher sah das Ziel, wenn überhaupt, nur noch verschwommen. Nicht nur Sieger und Platzierte, wie die dritten Evi Sachenbacher und Tom Reichelt wurden gefeiert, nein auch die kämpfenden und leidenden „Gestalten" rund um den Holmenkollen wurden förmlich von den begeisterten Norwegern getragen und durchgefüttert.
Den Weltcupabschluss bildeten: eine Reise in das Langlaufneuland China, drei Podestplätze im Teamsprint und Pursuit von Sapporo und eine grandiose Abschlussfeier mit dem dritten Gesamtweltcupsieger in Folge aus Deutschland, Tobias Angerer. Dem Austragungsort der Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007, Sapporo, wünscht das DSV-Team nächstes Jahr etwas winterlichere Bedingungen.
Bis bald Axel


